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    William Faulkner und die Deutsche Nachkriegsliteratur
    William Faulkner und die Deutsche Nachkriegsliteratur

    Ute Müller

    William Faulkner und die Deutsche Nachkriegsliteratur

    • 9783826029707
    48,00 €
    William Faulkner war in den fünfziger und sechziger Jahren ein wichtiger Autor für deutsche Schriftsteller - und ohne das Wissen um dessen Bedeutung kann man nach Heinrich Böll die deutsche Nachkriegsliteratur auch "nicht verstehen". In Deutschland fiel die Hauptphase der Übersetzung der Werke Faulkners zusammen mit einer neuen literarischen Rückbesinnung auf die jüngste deutsche Vergangenheit. Der Umgang mit einer zutiefst traumatischen Geschichtserfahrung, die Gestaltung von Trauma, Schuld und Erinnerung, vor allem aber Faulkners "riesiger Zünd-Satz des Geistes" (Alfred Andersch) - "Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen" - und dessen literarische Übersetzung in komplizierte Überblendungstechniken, doch auch die Akzentuierung subjektiven Erlebens und die von Faulkner weiterentwickelten Techniken des Kriminalromans, das indirekte Erzählen und das Mutmaßungserzählen, hatten erheblichen Einfluß auf so wichtige deutsche Nachkriegsautoren wie Uwe Johnson, Heinrich Böll, Siegfried Lenz oder Alfred Andersch. Zugleich wird das von der Kritik vielfach verzerrte Faulkner-Bild zurechtgerückt und exemplarisch aufgezeigt, wie sehr die deutsche Literatur mit der Weltliteratur verschränkt ist.
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