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    Felix Menzel
    Junges Europa. Szenarien des Umbruchs
    Junges Europa. Szenarien des Umbruchs

    Felix Menzel / Philip Stein

    Junges Europa. Szenarien des Umbruchs

    • 978-3-944901-01-5
    • Band II der Reihe BN-Anstoß
    • 100 Seiten, Klebebindung
    8,50 €

    „Junges Europa“ nannte 1834 der italienische Freiheitskämpfer Giuseppe Mazzini einen revolutionären Geheimbund, der ein „Europa der Völker“ anstrebte. Menzel und Stein beschreiben auf 100 Seiten acht Szenarien, die zu einem Umbruch und der Verwirklichung dieses Ideals heute führen könnten. Sie beschäftigen sich dabei mit den Protesten gegen die Homo-Ehe in Frankreich, mit separatistischen Bewegungen in Katalonien und anderswo, mit zu erwartenden ethnischen Unruhen, eurokritischen Parteien, der Jugendarbeitslosigkeit im Süden Europas sowie metapolitischen Vorarbeiten für Szenarien des Umbruchs.

    Aufbauend darauf skizzieren sie, wie ein europäischer Staat, der von den Völkern durch Referenden zu gründen sei, aussehen müßte. Dies ist die Vision eines föderalistischen Europas der Völker, das die Autoren in Stellung zur bürokratischen EU bringen wollen.

    Die beiden Autoren sind sich dabei bewußt, daß die von ihnen beschriebenen Szenarien des Umbruchs ebenso wie ein umfassender europäischer Wandel keine Selbstverständlichkeit sind. Es ist das unendlich Unwahrscheinliche, das beide fasziniert. Während sich die politische Klasse und auch viele Oppositionelle am Machbaren orientieren, müsse jedoch die Jugend das „unendlich Unwahrscheinliche“ wagen, sonst ende unsere Gesellschaft komplett in einer bürokratischen Alternativlosigkeit.

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