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    Das Eiserne Kreuz in der deutschen Geschichte
    Das Eiserne Kreuz in der deutschen Geschichte

    Guntram Schulze-Wegener

    Das Eiserne Kreuz in der deutschen Geschichte

    • 978-3-902732-06-4
    • 174 Seiten, umfangreiche, durchgehend farbige Bebilderung, HC
    29,90 €

    Das Eiserne Kreuz, der wohl berühmteste Orden der Weltgeschichte, wird 200 Jahre alt: Am 10. März 1813 stiftete der preußische König Friedrich Wilhelm III. aus Anlaß der Befreiungskriege diese Auszeichnung, deren Urfassung von Karl Friedrich Schinkel stammt. Das Material – Eisen – war im Gegensatz zu den sonst oft aufwendig gestalteten Ehrenzeichen bewußt schlicht gehalten; es verwies nicht nur auf die Form des Deutschordenskreuzes, sondern auch auf Zurückhaltung, Einfachheit
    sowie ritterliche und soldatische Pflichterfüllung als preußische Tugenden. Die Stiftungsurkunde wurde auf den Geburtstag der 1810 verstorbenen, im Volk sehr populären Königin Luise datiert. Das erste Exemplar des Eisernen Kreuzes erhielt Luise posthum selbst: Es wurde im Sockel ihrer Büste im Erinnerungstempel von Schloß Hohenzieritz verwahrt.
    Da Friedrich Wilhelm III. bei der Stiftung des Ordens festgelegt hatte, daß dieser einmalig und ausschließlich während der Befreiungskriege verliehen werden sollte, wurde er nur in späteren für Preußen und Deutschland existentiellen Kriegen – dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71, dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg – jeweils erneuert.
    Der reichhaltig und durchgehend farbig bebilderte Band beschreibt nicht nur die Geschichte des Eisernen Kreuzes und seiner verschiedenen Formen, Varianten und Ausgaben, sondern zeigt auch die historischen Zusammenhänge einzelner Epochen der Verleihung auf. Der Autor geht im weiteren auf das „Nachleben“ des Ordens ein – etwa auf die gesetzliche Genehmigung der Bundesrepublik für das Tragen von Kriegsauszeichnungen aus dem Jahr 1957, insbesondere des Eisernen Kreuzes –, den Wandel der Traditionsauffassungen in der Bundeswehr sowie auf die Stiftung eines expliziten Tapferkeitsordens der Bundesrepublik von 2008.
    Das Werk ist zugleich Begleitband für die 2013 im Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt stattfindende Ausstellung zum Thema Eisernes Kreuz.

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