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  • Der bewaffnete Aufstand

    Otto Naderer

    Der bewaffnete Aufstand

    • 978-3-902475-06-0
    • 384 Seiten, S/W-Abbildungen, brosch.
    39,90 €

    Der Republikanische Schutzbund und die militärische Vorbereitung auf den Bürgerkrieg (1923-1934)

    Im Mittelpunkt der Untersuchung steht dabei die konkrete militärische Vorbereitung des sozialistischen „Schutzbundes“ auf den fast als unvermeidlich angesehenen Bürgerkrieg in Österreich. Während die politischen Verhältnisse dieser Jahre im Allgemeinen als gut erforscht gelten, ist das vorliegende Buch von Otto Naderer, der seit 1981 Berufsoffizier im österreichischen Bundesheer ist, das erste, das sich den militärischen Aspekten jener Vorgänge widmet.

    Dabei verzichtet der Autor auch nicht darauf, gleichzeitig einen Blick auf die Heimwehr und auf die Situation des österreichischen Bundesheeres zwischen 1918 und 1934 zu werfen sowie auf die Versuche der NSDAP, im Bundesheer Fuß zu fassen.

    Der „Republikanische Schutzbund“ war lange Zeit der stärkste und schlagkräftigste Wehrverband in der österreichischen Parteienlandschaft. Mit der Zuspitzung der innenpolitischen Verhältnisse ab 1927 ordnete die Führung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs eine erhöhte Einsatzbereitschaft an, die über eine Disziplinierung wie Militarisierung erreicht werden sollte. In seinen besten Jahren war der Schutzbund um die 90.000 Mann stark. Seit 1931/32 spitzten sich die politischen Verhältnisse in Österreich in einer Weise zu, daß die Parteiführung sich mehr und mehr auf die Möglichkeit einer regelrechten Kriegführung sowohl gegen die gegnerischen Wehrverbände als auch gegen die Einsatzorgane der Bundesregierung konzentrierte. Taktische und operative Konzepte und die Unterstützung durch Sympathisanten bei Polizei und Bundesheer sollten der sozialdemokratischen Bewegung im Falle eines Bürgerkriegs zum Sieg in Österreich verhelfen.

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