Telefonisch bestellen: 034632-90941 (Mo. bis Fr.: 8-16.30 Uhr)
  • Startseite
    Bücher anderer Verlage
    Manuscriptum
    Es gibt kein gutes Töten. Acht Plädoyers gegen Sterbehilfe
    Es gibt kein gutes Töten. Acht Plädoyers gegen Sterbehilfe

    Beckmann, Kaminski, Löhr (Hrsg.)

    Es gibt kein gutes Töten. Acht Plädoyers gegen Sterbehilfe

    • 978-3-944872-17-9
    • 174 Seiten, Klappenbroschur
    9,80 €

    Der Pfegebedarf wird sich bis zum Jahre 2050 mehr als verdoppeln und entsprechend verteuern. Dieses Problem soll der assistierte Suizid auf scheinbar sanfte Weise lösen. Seine Einführung stellt aber nichts weniger in Frage als die Solidarität des Menschen, seine Menschlichkeit. Wer aus einem Recht auf Selbstbestimmung ein »Recht« auf ärztlich assistierten Suizid ableitet, übersieht, dass die Grundlage der Selbstbestimmung das Leben ist. Sterbehilfe und Selbstbestimmung schließen sich aus. Aus dem neuen Angebot der Suizidbeihilfe würde bald ein soziales Druckmittel werden, den anderen nicht länger zur Last zu fallen. Die acht Autoren dieses Bandes kritisieren die Beihilfe zur Selbsttötung aus ganz unterschiedlichen Perspektiven – Philosophie, Medizin, Gesellschaft, Recht und Praxis. Gemeinsam warnen sie vor einer ungeheuerlichen Entwicklung.

    Beiträge von Robert Spaemann, Manfred Spieker, Andreas Lombard, Axel W. Bauer, Stephan Sahm, Rainer Beckmann, Kerstin Kurzke und Gert van Loenen.

    »Auch das Sterben ist noch ein Vorgang, der eingebettet ist in Riten menschlicher Solidarität. Wer sich eigenmächtig aus dieser Gemeinschaft entfernen will, muss das allein tun. Anderen – und gar Ärzten – zumuten, bei dieser eigenmächtigen Entfernung behilflich zu sein, heißt, dieses Fundament aller Solidarität zu zerstören. Es heißt, dem anderen zumuten zu sagen: ›Du sollst nicht mehr sein.‹ Diese Zumutung ist eine Ungeheuerlichkeit. Die damit verbundene Zerstörung des Ethos muss sich unvermeidlich in Kurze gegen die Leidenden selbst kehren.«
    Robert Spaemann

    Weitere Bücher von Beckmann, Kaminski, Löhr (Hrsg.)

    Zum Rundbrief eintragen: