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    Gewagtes Leben. Erinnerungen eines deutschen Revolutionärs 1889 bis 1945
    Gewagtes Leben. Erinnerungen eines deutschen Revolutionärs 1889 bis 1945

    Ernst Niekisch

    Gewagtes Leben. Erinnerungen eines deutschen Revolutionärs 1889 bis 1945

    • 978-3-937820-02-6
    • Neuausgabe 2015
    • 394 Seiten + 16 Bildseiten, Paperback
    24,80 €

    Der Publizist Sebastian Haffner erkannte in Ernst Niekisch den Theoretiker der zukünftigen Weltrevolution des Nationalen.

    Niekisch war der herausragende Vertreter der „Konservativen Revolution” in den dreißiger und vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sein Widerstandsdenken, eine Synthese von revolutionärem Sozialismus und preußischem Staatsnationalismus, brachte ihn in Gegnerschaft zum Nationalsozialismus. Niekisch sah nur im Ausgleich und Bündnis mit Rußland die Chance, Deutschlands Machtstellung zu behaupten.

    Ernst Niekisch wurde 1889 in Schlesien geboren. Seit 1917 Sozialdemokrat, nach Ausrufung der Republik Vorsitzender des Zentralrates der Arbeiter- und Soldatenräte Bayerns. 1919-1921 Festungshaft wegen Beihilfe zum Hochverrat. 1922 stellvertretender Vorsitzender der sozialdemokratischen Landtagsfraktion Bayerns. Seit 1926 Herausgeber der Zeitschrift „Widerstand”, die bis zu ihrem Verbot den Nationalsozialismus scharf bekämpfte. 1937 wurde Niekisch verhaftet und im Januar 1939 wegen Hochverrats zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt. Von 1948 bis 1954 war Ernst Niekisch Professor an der Humboldt-Universität in Ost-Berlin. Er starb 1967. In diesem ersten Teil seiner Lebenserinnerungen schildert Ernst Niekisch seinen Werdegang von der Kindheit bis zur Befreiung aus der Berliner Haftanstalt durch Soldaten der Roten Armee Ende April 1945.

    Ernst Jünger schrieb 1964 an seinen langjährigen Freund Ernst Niekisch rückblickend auf die Zeit des Dritten Reiches:

    Sie haben damals auch dem Wort "Widerstand" den Sinn gegeben, der heute damit verbunden wird. Sie haben durch die Tat bewiesen, wessen sich heute jeder mit Worten rühmt, und haben den Mut, der durchweg fehlte, aufgebracht. Das steht als Beispiel jenseits aller politischen Erwägungen.

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