Der Autor schildert die allmähliche Demokratisierung und Parlamentarisierung des deutschen Verfassungslebens und die Entwicklung der politischen Parteien von den Anfängen der konstitutionellen Monarchie im Deutschen Bund über Kaiserreich und Weimarer Republik bis zur Verabschiedung des Grundgesetzes und seines sozialistischen Gegenbildes, der ersten Verfassung der DDR.

Dem im europäischen Vergleich besonders starken Gewicht des Föderalismus in Deutschland wird durch Behandlung der Landesverfassungen und der preußischen Provinzialordnungen Rechnung getragen und die große Bedeutung der deutschen Selbstverwaltung für die politische Mitverantwortung der Bürger gewürdigt. Auch die österreichische Verfassungsgeschichte, bis 1866 ein Teil der deutschen, wird angemessen berücksichtigt.