Quelle: Wikipedia. Seiten: 43. Kapitel: Kabelfernsehen, DVB-C, Trägerfrequenzanlage, Einkabelsystem, Glasfasernetz, Kabelfernsehnetz, Kabelmodem, Netzebene 4, Netzebene 3, Mediavision, Kabelpilotprojekt, Data Over Cable Service Interface Specification, Drahtfunk, Kabelkopfstelle, Drahtfunk in Italien, Telefonrundspruch, MEDKOM, Cable Modem Termination System, Hausübergabepunkt, Breitbandverteilnetz, Vermittelndes Breitbandnetz, Hybrid Fiber Coax, Asynchronous Serial Interface, Kabelanschluss, Connectionless Broadband Data Service. Auszug: Beim Kabelfernsehen werden Bild- und Tonsignale, insbesondere Rundfunkprogramme, über ein Breitbandkabel zu den Endkunden übertragen. Zum Empfang benötigt man in der Regel ein Antennenkabel, über das man die Antennensteckdose des Fernsehers oder anderer Empfangsgeräte wie Videorekorder oder Digitalreceiver (digital, hier nur nach DVB-C-Norm empfangbar), mit der Kabelanschlussdose an der Zimmerwand verbindet. Diese Antennensteckdose wird gewöhnlich von einem Elektriker oder Informationselektroniker installiert. Im Unterschied zum Antennen- und Satellitenfernsehen muss man für das Kabelfernsehen in der Regel Grund- beziehungsweise Anschlussgebühren und außerdem meistens monatliche Abonnement-Gebühren bezahlen. Unabhängig davon ist die Rundfunkgebühr (Deutschland: GEZ; Österreich: GIS; Schweiz: Billag) zu entrichten. Neben dem analogen Fernsehsignal wird auch ein analoges UKW-Hörfunkangebot im Band II über das Kabel übertragen. In den bis mindestens 450 MHz ausgebauten Netzgebieten wird im sogenannten Hyperband (Sonderkanäle beginnend mit S21) auch ein digitales Angebot (siehe auch Angebot von DVB-C) in Form digitaler Senderpakete beziehungsweise Bouquets bereitgestellt. Die digitale Übertragungsart ist dabei, die alte analoge Übertragungsart abzulösen (siehe dazu Analogabschaltung). Zum Empfang der in den digitalen Angeboten übertragenen Fernseh- und Hörfunkprogramme wird ein Digitalreceiver benötigt - in der Regel als Set-Top-Box, bei zukünftigen Fernsehern zunehmend bereits eingebaut (siehe IDTV) -, der die im DVB-C-Standard codierten Signale für die Wiedergabe umsetzt. Zum Empfang von Bezahlfernsehen wie Sky, Kabel Digital Home oder KabelKiosk wird zusätzlich eine Dekoder-Karte benötigt. Jedoch ist das digitale terrestrische Fernsehen (kurz DVB-T) durch seine Technik und in Bezug auf die Anzahl der Sender eine kostengünstige Alternative zum Kabelfernsehen in einigen Städten geworden. Daher sind die Kabelfernsehanbieter verstärkt dazu gezwungen, ihre Netze für den K