Seit mehr als sechs Jahrzehnten herrscht die Castro-Familie in Kuba.

An ihrem Beginn gehörte die Insel zu den am weitesten entwickeltesten

Ländern Lateinamerikas, an ihrem Ende zu den ärmsten. Entgegen

den Erwartungen in der westlichen Welt brach der kubanische

Sozialismus mit dem Ende der Sowjetunion jedoch nicht ebenfalls zusammen.

Wie gelang Fidel Castro die Stabilisierung seiner Macht? Aus

welchen Gründen halfen China und auch zahlreiche westliche Staaten

Kuba mit umfangreichen Krediten, die das Land niemals zurückzuzahlen

vermochte? Warum sind 2020 seine ökonomischen Reserven

vollständig erschöpft und hat ein großer Teil der qualifizierten Jugend

die Insel verlassen? Was ist aus der weltweiten Hoffnung in ein sozialistisches

Kuba geworden? Diese Fragen beantwortet das Buch Kuba

der Zusammenbruch und ebenso die alles entscheidende Frage: Was

muss sich in Kuba verändern? Erstmalig werden dazu umfangreiche

Statistiken, westliche wie kubanische, ausgewertet, und wird die Entwicklung

Kubas plastisch und unterhaltsam nachgezeichnet.