»Endlich: der große Deutschlandroman!« wurde Christoph Heins
Landnahme in der tageszeitung begrüßt. In seinem Mittelpunkt steht Bernhard Haber,
der als Zehnjähriger mit seinen Eltern aus dem zerstörten Breslau in eine sächsische
Kleinstadt kommt. Über fast fünfzig Jahre wird aus der Sicht von fünf Wegbegleitern sein
Lebenslauf geschildert – der Lebenslauf eines Außenseiters in der Provinz, der mit der
großen Geschichte scheinbar nichts zu tun hat und doch ihren Verlauf von der
Nachkriegszeit bis zur Jahrtausendwende exemplarisch spiegelt.