Von Husserls eigener Hand liegt keine Publikation vor, die als systematische Darstellung seiner Philosophie angesehn werden könnte. Elisabeth Ströker versucht in dieser Darstellung, diejenige Kontinuität und Stetigkeit, Beständigkeit und Unablässigkeit des Husserlschen Philosophierens sichtbar zu machen, wie sie Husserls Forschung wie kaum eine andere bis in alle Einzelinhalte hinein geprägt haben. Die Autorin will damit keine Gesamtdarstellung der Husserlschen Philosophie liefern. Gleichwohl ist eine systematische Darstellung wie diese zur Entwicklung der transzendentalphänomenologischen Grundkonzepte Husserls und seiner Methode seit längerem ein Desiderat. Es mag nicht nur einer später fälligen Gesamtdarstellung zugute kommen, sondern auch denjenigen Husserls Philosophie in ihrem Entwicklungsgang verdeutlichen, denen Zeit und Gelegenheit für ein eingehendes Husserl-Studium fehlen.