Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Historisches Institut), Veranstaltung: König Friedrich II. von Preußen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen des Hauptseminars zu König Friedrich II. von Preußen möchte ich in dieser Seminararbeit der Frage nachgehen, ob Friedrich II. von Preußen als Vorbild für die Ausländerpolitik zwischen 1945 und 1973 in der Bundesrepublik angesehen werden kann.

Dazu werde ich zunächst Friedrichs II. von Preußen Politik in Bezug auf die französischen Einwanderer betrachten. Einen besonderen Schwerpunkt lege ich dabei als erstes auf die Vorteile, die er aus der Ansiedlung der Hugenotten zog. Genauer untersuchen werde ich in diesem Zusammenhang seine politischen, wirtschaftlichen und möglichen sozialen und gesellschaftlichen Ambitionen. In Folge soll seine konkrete Politik den Hugenotten gegenüber betrachtet und schließlich ihre Einflüsse auf die einheimische Gesellschaft ergründet werden. Als Hauptquelle dienen die politischen Schriften Friedrichs II. von Preußen und eine Beurteilung von Wilhelm Meise, die durch Sekundärliteratur zu Friedrich wie auch den durch Historiker gut erschlossenen Hugenotten ergänzt wird.

In weiteren Schritten soll die Ausländerpolitik in der BRD in den Jahren zwischen 1945 und 1973 betrachtet werden. Dafür möchte ich zunächst wieder die Motive für die Anwerbung der ausländischen Arbeitskräfte ermitteln, um anschließend die konkrete Politik der Bundesrepublik gegenüber den Gastarbeitern zumindest in Ansätzen wiederzugeben und schließlich einen kurzen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Ausländerpolitik zu geben. Gemeinsam mit den zuvor erarbeiteten Erkenntnissen soll der Ausblick es ermöglichen einen Vergleich zwischen Friedrichs II. von Preußens Integrationspolitik und der der Bundesrepublik zu erlauben.

Die Probleme, mit der sich die Politik heute auseinanderzusetzen hat, zeigen, dass die Thematik der Integration aktueller denn je und es somit wert ist, genauer betrachtet zu werden.