Allen neun Texten dieser Anthologie gemeinsam ist eine Vorsicht, ja, nachgerade Zärtlichkeit gegenüber den Sudeten als dem materiellen wie immateriellen Grund, auf dem für die hier versammelten Schriftstellerinnen und Schriftsteller manche Aspekte ihres Schreibens fußen. Diese dreisprachige Anthologie ist durchaus ein Lesebuch und in ihrer Vielstimmigkeit und Vielgestaltigkeit eine gemeinsame Beschreibung eines gemeinsamen Raumes. Nicht Ausschließlichkeitsansprüche und Abwehrreflexe treten darin zutage, sondern die Erzählung eines Raumes, der allen Beteiligten von essentieller Bedeutung ist.



Mit Beiträgen von Peter Becher, Jörg Bernig, Radek Fridrich, Jakuba Katalpa, Gudrun Pausewang, Filip Springer, Olga Tokarczuk, Jaromír Typlt, und Henryk Waniek.