Nach den ersten drei industriellen Revolutionen befinden wir uns mitten in der vierten, der Digitalisierung aller Lebensbereiche.



Die industriellen Revolutionen waren keine Revolutionen im Sinne eines Umsturzes, sondern technische Neuerungen in der Produktion. Erst in der Rückschau wurde klar, welche Auswirkungen sie auf die gesellschaftliche Entwicklung hatten.



Geht es uns heute so wie unseren Vorfahren, dass wir nicht erkennen, was auf uns zukommt? Was passiert mit uns, sind wir noch handlungsfähig? Oder bestimmen über unser zukünftiges Leben einige wenige Giganten - und unser Staat schaut hilflos zu?



Vor diesem Hintergrund hat der Werkkreis Literatur der Arbeitswelt e.V. einen Schreibaufruf ausgelobt. Die Geschichten, Gedichte und Essays von 66 Autorinnen und Autoren, darunter die PreisträgerInnen Franziska Bauer, Artur Nickel und Wolfgang Wurm, wollen anregen zum Nachdenken, zur Diskussion und zur kritischen Auseinandersetzung mit der digitalen Revolution. Sie setzen sich mit Humor, Fantasie, Kreativität und teilweise auch Sarkasmus mit den Auswirkungen der Digitalisierung auseinander. Letztendlich geht es darum, auch die digitale Welt menschenfreundlich und sozial zu gestalten.