Bekanntlich schrieb Jünger aus Erfahrung; die 'Annäherungen' an Grenzen der Vorstellung und des Verstandes, die nicht überschritten werden können, sind daher gleichzeitig auch ein Teil der Autobiographie Jüngers. So unternahm er gemeinsam mit dem Chemiker Albert Hofmann LSD-Fahrten - während sich zugleich in den 315 Dosen, die Jünger seinen Lesern verabreicht, Passagen über Thomas de Quincey, Maupassant, oder Baudelaire finden. Zwischen Rauschtagebuch und Traktat - eine (Wieder-)Entdeckung.