Social Distancing, postvirale Erschöpfung, Menschen, die an Langzeitschäden leiden oder wegen Corona andere lebenswichtige Behandlungen nicht antreten: Trotz der erstaunlich raschen Entwicklung von Impfstoffen bestimmt die Pandemie weiterhin viel zu sehr unseren Alltag - auch deshalb, weil ein entscheidender Aspekt bei der Bekämpfung von Covid-19 in den vergangenen zwei Jahren viel zu wenig Beachtung gefunden hat. Denn statt der Ausbreitung des Virus im Körper tatenlos zuzusehen, ist es möglich, ihm bereits dort entgegenzuwirken, wo es den Menschen befällt: im Mund-Nasen-Rachen-Raum.



Immer mehr Ärzte und Forscher beschäftigen sich mit der Reduktion der Viruslast in diesem Bereich, wie Wissenschaftsjournalist Christian Kugler herausgefunden hat, als er im Zuge seiner Arbeit an einer TV-Dokumentation zu diesem Thema recherchierte. Er sprach mit Menschen, die in waghalsigen Selbstexperimenten ihre Covid-19-Erkrankung mit ungewöhnlichen Mitteln behandelt haben. Mittlerweile ist aus diesen Versuchen eine möglicherweise entscheidende Ergänzung zur bisherigen Strategie der Pandemieeindämmung geworden, die auch langfristig Erfolg im Einsatz gegen Viruserkrankungen verspricht. Was genau sich hinter den neuen Forschungsansätzen verbirgt und wie sich diese in die Praxis übertragen lassen, verrät Christian Kugler in seinem Buch. Damit hat jeder Einzelne die Chance, sich noch umfassender selbst zu schützen und vielleicht sogar von Covid-19 zu heilen.