Als Hagen von Tronje, erschöpft und verwundet, von einem Erkundungsritt nach Worms zurückkehrt, wird er von bösen Ahnungen geleitet. Die Ankunft Siegfrieds und seiner Nibelungenreiter birgt den Keim allen künftigen Unheils. Nur zu deutlich wird Gunthers Schwäche und die seiner Brüder Gernot und Giselher. Und nur zu schmerzhaft die verhängnisvolle Liebe zwischen Siegfried und Kriemhild. Aber ist es wirklich Liebe, die Siegfried um Kriemhilds Hand anhalten lässt? Wann hat es jemals zwei gegensätzlichere Helden gegeben?