'Spaemanns Philosophie ist ein eindringlicher und imposanter Versuch, jeder Form der Verdinglichung von lebendigen Menschen, die für ihn sämtlich als Personen zu gelten haben, entgegenzuwirken.

Gerade weil Spaemann jedoch in den Auftreten von Singer von Anfang an nicht allein eine ärgerlihce Provokation, sondern ein zeittypisches Phänomen erblickte, hat er sich, bei aller aggressiven Rhetorik, dem argumentativen Disput nicht entzogen. In welchem Ausmaß Spaemann diese Kontroverse als geradezu epochale Herausforderung empfand, kann man jetzt bei der Lektüre seiner großen Abhandlung über Personen nachvollziehen.' Andreas Kuhlmann im Merkur