Mitten in der kugelrunden Stadt Käsebrot lag ein großer grüner Platz, mitten auf diesem großen grünen Platz stand ein buckliger brauner Baum, inmitten dieses buckligen braunen Baums fand sich ein kuscheliges blaues Nest, und mitten in diesem kuscheligen blauen Nest saß - das wunderbunte Vögelchen. Ein Vögelchen, so schön und bunt und einzigartig, dass nicht nur die Kinder im nahem Kinderheim es ins Herz geschlossen hatten; vielmehr war es so bekannt, dass sogar Menschen von weither in die KUGELRUNDE Stadt Käsebrot und auf den großen grünen Platz eilten, um es zu sehen. Bis eines Morgens. Sie ist ein Klassiker der DDR-Kinderliteratur - Franz Fühmanns Geschichte vom wunderbunten Vögelchen, das eines Tages verschwand. Und das erst nach ereignisreicher Suche und mit Hilfe vieler Kinder sowie der Hauptwachmeister Löffelholz und Wiesel wiederentdeckt wurde - auch wenn es damit noch längst nicht gerettet sein sollte. Viele Jahre war eines der ersten Kinderbücher Franz Fühmanns nicht mehr lieferbar. Nun erscheint es auf vielfachen Leserwunsch wieder - ergänzt um ein Nachwort Ernst-Jürgen Walbergs, das von der Entstehung der Geschichte und ihrem zeitlichen Zusammenhang erzählt.