Ralf Rothmann erzählt in der ihm eigenen eindringlichen Sprache von
den letzten Wochen der Kindheit, ihren leisen Schrecken und dem erhellenden Trost: »
Wenn du dich für die Freiheit entschieden hast, kann dir gar nichts passieren. Nie.«
»Ralf Rothmann ist auf dem besten Weg, zu einem Klassiker der Gegenwartsliteratur zu
werden. Wie kein anderer Autor seiner Generation versteht er es, eine bestimmte Region
und die in ihr vorherrschende Mentalität einzufangen. (…) Aber noch wichtiger ist ihm ein
Thema, das an keinen Ort und keine Zeit gebunden ist: Es ist das Ende der Kindheit,
jene flimmernde, sich scheinbar endlos dehnende Phase des Übergangs, die jedoch im
Handumdrehn vorüber ist. Rothmann beschreibt sie immer wieder mit unvergleichlicher
Intensität. In den Schilderungen eines vor Leere und Langeweile schier berstenden
Sonntagnachmittags erweist er sich als ein Meister zärtlicher Melancholie.« Hubert
Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung