Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 3,0, Universität Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der aus Sicht eines Katers geschriebene Roman "Felidae" wurde 1990 als bester Kriminalroman ausgezeichnet. Bis heute besteht der Zyklus um den Katzendetektiv aus insgesamt acht Werken. Schwerpunktmäßig soll in dieser Arbeit die Darstellung

des Menschen und die der Katze, sowie einige kriminalliterarische Aspekte des Werks untersucht werden.

Die Hauptfigur ist Francis, ein Kater, der gerade mit seinem Besitzer Gustav in einen Altbau in einer ihm fremden Gegend gezogen ist. Gleich bei seinem ersten Umsehen in den Gärten hinter den Häusern entdeckt Francis einen toten Artgenossen und lernt seinen neuen Freund Blaubart kennen. Nach und nach stoßen sie auf noch mehr tote Katzen und Kater und stellen Nachforschungen an, bis Francis am Ende des Romans diese Mordserie aufdeckt.

Die Arbeit beginnt nach dieser Einleitung mit einem Kapitel über Autor und Werk. Neben dessen biografischen Hintergrund werden auch seine Werke kurz thematisiert. Das zweite Kapitel behandelt das Werk als Kriminalroman. An dieser Stelle wird auch untersucht, wo genau der Roman in der Kriminalliteratur zu verordnen ist. In einem dritten Kapitel wird die Hauptfigur des Werks untersucht.

Da es kein Mensch, sondern ein Tier ist, wird in diesem Kapitel im Allgemeinen und Speziellen das Tier als denkende oder sprechende literarische Figur behandelt.

Das vierte Kapitel arbeitet das Katzenbild des Romans näher heraus, während das fünfte Kapitel die Darstellung des Menschen thematisiert. Es soll die Frage beantwortet werden, ob Akif Pirinçci den Katzen in diesem Werk eine menschliche

Intelligenz zuschreibt oder sie sogar als die "besseren" Menschen darstellt.

Abschließend wird ein zusammenfassendes Fazit formuliert, in dem die offenen Fragen beantwortet werden und darüber hinaus noch mögliche offene Fragestellungen und Forschungsgegenstände genannt werden. [.]