Die sozialen Lebensbezüge und der darin geprägte Lebens- und Lehrstil spielen eine zentrale Rolle für das, was im Menschen geschieht. Die makro-mikrokosmischen Beziehungsdynamiken vollziehen sich ganzheitlich im Eins-Sein von Körper-Leib und Geist, Fühlen und Denken, emotional nonverbalem Körper-Handlungssprechen und rational verbalem Sprachhandeln. Sie schaffen, unmerklich umgewandelt in biologische Signale, dem Organismus wie dem Bildungsertrag Zu- wie Abträglichkeiten. Krankheit ist eine beredte Form der Interaktion, besonders in Bildungsinstitutionen.

In Aufnahme dieser jüngsten Forschungserkenntnisse bedarf es der Analyse der Binnenwirkungen im Bildungsgeschehen vor Ort. Sie zeigen sich in der Erlebensweise der Lerner kontraproduktiv bis kapriziös. Und darin fallen die Würfel:



Was die LEHRPerson verbal bewusst lehrt, das unterläuft die LehrPERSON nonverbal weithin (wohl) unbewusst. Im "ZwieSpalt" ihrer ausbildungsbedingten Selbstdifferenz hintertreibt sich das Bildungsgeschehen entsprechend, wie vier Repräsentativerhebungen belegen. Es präsentiert sich gering beziehungs und praxistauglich, tendenziell sisyphusartig menschenverachtend, wissenschaftlich rückständig. Es waltet weniger salutogen als mehr pathogen, ineffizient, ressourcenvergeudend, chancenungerecht und gesundheitsgefährdend. Absurd, verschwiegen erzeugt es in grotesker Weise starke Konterkarierung. Den Lernern wird soziale Problematik und Unwilligkeit zugelastet, den Lehrern hohe Krankmeldung und Lustlosigkeit. Beiden Seiten fehlt es an Ressourcierung. Ihnen ist abstruser Kräfteverschleiß abverlangt, den Steuerzahlern sinnlose Geldvergeudung, der Gesellschaft unnötiger Verzicht auf exponentiell unsagbare Ressourcen.

Der Lerner erlebt primär die LehrPERSON.

Der Lehrer erlebt sich primär als LEHRPerson.

(Aber die Wirkungen der LehrPERSON evozieren den LehrLernerfolg oder mißerfolg!)

Die Kontraperspektivierung erwirkt weniger Begegnung als mehr "Vergegnung".

Das Kontraproduktive des Bildungsgeschehens wirkt "biopsychosoziographierend".

Das Buch stellt die wissenschaftlich translational und empirisch analysierte Bildungswidrigkeit als hausgemacht dar. Der "nervus rerum" des Bildungsgeschehens wurzelt in einer Ausbildung

mit rationaler Intellektschulung ohne entsprechend emotionale "KörperSinnenSchulung",

mit (implizit binnensozialisiert) gering erkennbarer Professionalisierung der nonverbalen Wirkungen bzw. der Persönlichkeitsanteile Lehrender, die ihre bewusst sachlich verbalen Wirkun¬gen explizit mehr behindern als fördern, Lerner mehr benachteiligen als beteiligen infolge der sog. "Chemie",

und mit Ausbildern ohne professionelle Ausbildung zum Ausbilden.

Die "Neuralgie" ist, bei Leibe, im Geiste der Würde zu überwinden, wenn Bilden in beziehungsdynamischer Ganzheitlichkeit von Körper und Kopf erfasst und die emotionalen Grundlagen des Denkens berücksichtigt werden. Dazu werden konstruktive Vorschläge gemacht; Tests, Übungen und Anregungen finden sich in beispielhaft praxistauglicher Dimension.