Wenn der Krieg das ganze Leben bestimmt, kann sich ein Mensch den Frieden kaum vorstellen. Gottlieb, ein Findelkind, zieht seit den 1630ern mit einem Söldnerheer durch das brennende Deutschland. Der Dreißigjährige Krieg hat das Land erfasst. Die Söldner morden und brandschatzen im Auftrag ständig wechselnder Herren. Ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht. Doch Gottlieb bewahrt sich seine Menschlichkeit. Er entflieht dem Heer und findet ein neues Zuhause in Ulm. Als Schreiber des Stadtrates darf er erleben, was kaum noch zu erhoffen war: Die Friedensverträge von 1648. Eine historisch fundierte Erzählung, die diesen komplexen Krieg auf das Wichtigste reduziert. Sie macht für junge Lese erfahrbar, was es bedeutet, im Krieg zu leben.