Hermann Löhns (1866-1914) erzählt in diesem 1910 veröffentlichten Roman die Geschichte des Bauern Harm Wulf. Als er im 30jährigen Krieg seine Familie verliert, geht er gnadenlos gegen marodierende Soldaten und Plünderer vor, die in seine norddeutsche Heimat einfallen. In einer alten Wallburg finden er und seine Männer einen befestigten Ruheplatz. Doch der Krieg hat Harm Wulf schwer gezeichnet; aus dem einst lebensfrohen Bauern ist ein Mann geworden, dessen Gesicht und Seele von Bitterkeit gezeichnet sind.