Ein Buch und sein Autor werden verdächtigt, und das Literaturjahr 2012 beginnt mit einem Skandal: 'Imperium'. Im 'Spiegel' erscheint der Artikel 'Die Methode Kracht', darin wirft der Kritiker Georg Diez Christian Kracht vor, an seinem Werk lasse sich ablesen, 'wie antimodernes, demokratiefeindliches, totalitäres Denken seinen Weg findet hinein in den Mainstream'. Autorenkollegen schalten sich ein, ebenso Krachts Verleger, und die Abwegigkeit jener Deutung wird bald ebenso offenbar wie das Problem einer Literaturkritik, die mit Unterstellung und Skandalisierung arbeitet. Dieser Band rekonstruiert die Ereignisse, innerhalb derer der Wilhelm Raabe-Literaturpreis einen wichtigen Punkt setzte, und beleuchtet den literarischen Kosmos Christian Krachts - von 'Faserland' bis 'Imperium'.

Mit Beiträgen unter anderen von Georg Diez, Helge Malchow, Eckhard Schumacher und Clemens J. Setz.