Es sind die heitere Leichtigkeit und die Natürlichkeit, die Gerd Ratteis Fotografien eine ungeheure Wucht verleihen. Am stärksten sind vielleicht diejenigen

Aufnahmen, auf denen der weibliche Körper in eine Landschaft eingebettet erscheint. Aber auch die Bilder, die spielerischer anmuten, mitunter eine

subtile Ironie aufweisen, üben eine unwiderstehliche Anziehung auf den Betrachter aus. Die Kunst des Gerd Rattei besteht dabei darin, im richtigen Moment

abzudrücken und den flüchtigen Augenblick für die Ewigkeit festzuhalten. Gerd Rattei gilt als Pionier der DDR-Aktfotografie: 1975 veranstaltete er gemeinsam mit Klaus Ender die erste Akt-Ausstellung in Potsdam, die durch die ganze Republik wanderte. Der vorliegende Band zeigt erstmals einen Querschnitt seines aktfotografischen Schaffens - eine sinnliche und beschwingte Hommage an das Weibliche und das Leben an sich.

'Gerd Ratteis Porträts zeigen selbstbewusste und selbstbestimmte Frauen. Er lässt ihnen ihren Freiraum, von Voyeurismus gibt es keine Spur.'

Lausitzer Rundschau