Mit seinem jüngsten Band setzt Jürgen Kross die Arbeit an dem lyrischen Gesamtzyklus fort, der seit Jahrzehnten das Thema der Vergänglichkeit immer wieder neu variiert. Auch die für Kross so typische Versform, der doppelte Dreizeiler, bildet weiterhin das Grundgerüst für eine an Meditation gemahnende Herangehensweise, die die Natur zum Ausgangs- und Angelpunkt für alles Nachdenken macht und dazu auffordert, die Endlichkeit auch als Erkenntnis des Lebens zu begreifen und zu bejahen.