Wir leben unbestreitbar in einer gesellschaftlichen Umbruchphase – in Österreich, Europa und der ganzen Welt. Von „Ibiza-Affäre“ über Flüchtlingskrise und Klimawandel bis hin zu „fernen“, doch sehr realen Kriegen in Nahost und anderswo werden wir unentwegt in Atem gehalten, ganz zu schweigen von Informationsüberfluss und Meinungsberichterstattung der Massenmedien. Immerhin stellen sich in Zeiten von „Fake News“ und aufwendigen Pressefälschungen à la Relotius bereits viele Medienunternehmen und selbst staatliche Stellen dem allgemeinen Bedürfnis nach stärkerer Prüfung des unablässigen Informationsstromes.

Doch ist es dem Bürger zu verdenken, wenn ihm hin und wieder vor allem danach ist, dass endlich einmal jemand all die Floskeln, hohlen Phrasen und wohlklingenden Nichtigkeiten beiseiteschiebt – endlich einmal Klartext redet und die Dinge beim Namen nennt? So einer ist der ehemalige BZÖ-Bundesparteiobmann und Ex-Nationalratsabgeordnete Gerald Grosz. „Unabhängig, kritisch, direkt“ – mit diesen Attributen wirbt der erfolgreiche Unternehmer und streitbare Publizist für sich selbst. Eigenschaften, von denen man sich nun auch im Buchhandel ein Bild machen kann: „Was zu sagen ist …“ vereint die kontroversen Stücke, mit denen Grosz 2017–2019 mitten ins Schwarze des Zeitgeschehens getroffen hat, mit zuvor unveröffentlichten Grundlagentexten. So haben Sie Gerald Grosz noch nicht gelesen!