Die 7. Gebirgs-Division war 1941 durch Auffüllung mit vorwiegend österreichischen Gebirgseinheiten aus der bayrisch-fränkischen 99. Leichten Infanterie-Division gebildet worden und zählte somit zur jüngeren Generation der deutschen Gebirgstruppe.

Ihr Kampfweg führte sie 1941 zunächst nach Osten über Wolhynien an den Styr, zum Djnepr bis Kiew, später mit Teilen bis vor Leningrad in den Raum Narwa, an den Lagoda- und Ilmensee, ehe sie endgültig im Herbst 1942 an die finnische Front nach Karelien kam, wo sie im Kiestinki- und Uchta-Abschnitt bis zur finnischen Kapitulation im Herbst 1944 eingesetzt war. Danach trat die „Bergschuh“-Division ihren Rückmarsch über Rovaniemi nach Norwegen an, wo sie 1945 im Raum Oslo in englische Gefangenschaft kam.