Etwa 60.000 Heimatvertriebene – Buchenlanddeutsche, Deutsch-Untersteirer, Gottscheer, Donauschwaben, Siebenbürger Sachsen, Sudetendeutsche – fanden nach 1945 in der Steiermark eine neue Heimat. Die Geschichte dieser Volksgruppen seit ihren Anfängen, in den Nachfolgestaaten nach 1918 und während des Zweiten Weltkrieges, ihrer Flucht, ihre Vertreibung und die Schwierigkeiten ihrer Eingliederung werden in diesem beachtenswerten Buch geschildert.
 
Die abwägende und aufschlußreiche Betrachtung der jüngsten Jahrzehnte gibt Anlaß, jenen von Bedrängnis und Not gekennzeichneten Teil unserer Vergangenheit nicht unberücksichtigt zu lassen, der zu den erschütterndsten Zeitabschnitten unseres Jahrhunderts zählt. Und das aus dem Munde derer, die wahrlich Zeitzeugen waren.