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Reihe Mäander - Band II

Der Kern politischer Bildsprache, heute wie früher, lautet: Darstellung ist zugleich Präsentation eines Vorbilds und Aufforderung zur Nachahmung. Man will stilprägend wirken, will sozusagen einen Kern definieren, der das weltanschauliche Gravitationszentrum veranschaulicht und auf den Punkt bringt. Dies leisteten im Deutschen Reich »völkische Porträts«. Die Photographen waren oft keine Nationalsozialisten, sonder Photokünstler, die einem bestimmten Trend folgten und auf dem neuesten Stand der Technik arbeiteten. Das Regime wußte sich diese Arbeit zu Nutze zu machen.

Webster van Tonder hat in Archiven Schätze gehoben und die radikale Tradition der typisierten, völkischen Photographie anhand von drei Künstlern in einem Essay beschrieben. Der Band enthält über 60 ganzseitige Abbildungen aus Archiven, die zum großen Teil erstmals vom aufgefundenen Negativ heraus entwickelt wurden.

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Die neue Buchreihe des Verlags Antaios heißt Mäander. Sie ist auf zehn Bände angelegt. Die ersten beiden Bände sind ab Mitte August lieferbar. Die Mäander-Bände sind leinengebunden, mit einer Banderole versehen und auf hochwertigem Papier gedruckt. Von jedem Band gibt es eine einzige Auflage mit sechshundert numerierten Exemplaren.

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