Alessandro Pavolini
Die Lichter des Dorfes
9783949041495 |
Antaios 2025 |
gebunden, 152 Seiten |
Erscheint Anfang Mai - bitte vorbestellen - Abonnenten der Roman-Reihe werden automatisch beliefert.
Die Lichter des Dorfes - das ist ausnahmsweise kein Roman. Womit haben wir es zu tun? Alessandro Pavolini war im faschistischen Italien Minister für Volkskultur und nach der Errichtung der Republik von Salo Generalsekretär der Partei. Er wurde Ende April 1945 gemeinsam mit Mussolini von Partisanen standrechtlich abgeurteilt, erschossen und neben Mussolini kopfüber ans Dach einer Tankstelle in Mailand gehängt - das Foto ist ikonisch.
Was sind das für Erzählungen, die Pavolini schrieb und die 1940 in einer einzigen Auflage in Deutschand erschienen? Die meisten sind nicht gleich als literarische Berichte aus der frühesten Zeit der faschistischen Bewegung zu erkennen. Sie schildern abgelebte Konventionen, kommunistischen Gewerkschaftsfilz, futuristische Charaktere und ein Leben, das unbefreit und stockend abläuft, aber den frischen Wind schon ahnt. Sport, Schnelligkeit, Gelächter, Mut, Jugend, Tod, Gefahr, Einsatz, Kampf, Neubau – das sind die Vokabeln Pavolinis.
Für uns stand außer Frage, diese Erzählungen zu verlegen.